Datenschutzerklärung
Informationen nach Art. 13 und 14 DSGVO.
1. Verantwortlicher
Verantwortlicher für die Verarbeitung personenbezogener Daten im Zusammenhang mit der Wagyu Börse ist:
SINNIKO GmbH & Co. KG, Moosweg 17 b, 87653 Eggenthal, Deutschland. Telefon: +49 8347 981217, E-Mail: info@sinniko.com
2. Grundsätze der Verarbeitung
Wir verarbeiten personenbezogene Daten nur, soweit dies für den Betrieb der Wagyu Börse, die Bereitstellung von Nutzerkonten und Betriebsprofilen, die Vermittlung und Dokumentation von Handelsvorgängen, die Sicherheit der Plattform oder die Erfüllung gesetzlicher Verpflichtungen erforderlich ist.
Je nach Verarbeitung stützen wir uns insbesondere auf Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO zur Durchführung eines Vertrags oder vorvertraglicher Maßnahmen, Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO zur Erfüllung gesetzlicher Verpflichtungen und Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO zur Wahrung berechtigter Interessen.
3. Aufruf der Website und Hosting
Beim Aufruf unserer Website können technisch erforderliche Daten verarbeitet werden, insbesondere IP-Adresse, Zeitpunkt des Abrufs, angeforderte Ressource, Browser- beziehungsweise Geräteinformationen und technische Protokolldaten.
Die Verarbeitung erfolgt zur sicheren und stabilen Bereitstellung der Plattform sowie zur Erkennung und Abwehr von Missbrauch und technischen Angriffen.
Die Protokolldaten werten wir zusätzlich in zusammengefasster Form aus, um zu erkennen, wie viele Aufrufe die Plattform erhält und welche Seiten aufgerufen werden. Dabei setzen wir keine Cookies ein, binden kein Zählpixel und kein Skript ein und übermitteln keine Daten an Dritte; die Auswertung erfolgt ausschließlich auf unserem eigenen Server und wird nicht mit Nutzerkonten zusammengeführt.
Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.
Die Protokolldaten werden nach sieben Tagen automatisch gelöscht. Länger aufbewahrt werden ausschließlich zusammengefasste Zahlen ohne Personenbezug.
Hosting-Anbieter: OVHcloud.
Serverstandort: Frankfurt am Main, Deutschland. Die Plattform, die Datenbank und die hochgeladenen Bilder liegen auf demselben Server in Deutschland.
Soweit der Hosting-Anbieter als Auftragsverarbeiter tätig wird, wird mit ihm ein Vertrag gemäß Art. 28 DSGVO geschlossen.
4. Nutzerkonto und Anmeldung
Bei Registrierung und Nutzung eines Nutzerkontos verarbeiten wir insbesondere E-Mail-Adresse, Name, gegebenenfalls Telefonnummer, Rollen und Berechtigungen, Verifizierungsstatus, Zeitpunkte der Registrierung und Anmeldung sowie technische Angaben zur Kontosicherheit.
Käuferinnen und Käufer können im Konto ihre Anschrift hinterlegen: Name, gegebenenfalls Firma, Straße und Hausnummer, Postleitzahl, Ort, Land, gegebenenfalls Umsatzsteuer-Identifikationsnummer und Telefonnummer. Wir verarbeiten sie zu zwei Zwecken: zur Ausstellung von Rechnungen, die nach § 14 Abs. 4 UStG den Namen und die vollständige Anschrift des Leistungsempfängers enthalten müssen, und als Vorschlag für die Region eines Kaufgesuchs. Vollständig erforderlich ist sie erst vor der ersten Kaufanfrage oder dem ersten Kaufgesuch.
Die Anschrift ist nicht öffentlich. Ein Betrieb erhält sie erst, wenn mit ihm ein Handel zustande kommt und er darüber abrechnet. Änderungen werden protokolliert, ohne die Inhalte der Felder ein zweites Mal zu speichern.
Passwörter werden nicht im Klartext gespeichert, sondern ausschließlich in Form kryptografischer Hashwerte.
Die Verarbeitung erfolgt zur Einrichtung und Verwaltung des Nutzerkontos sowie zur Durchführung des Plattformnutzungsvertrags.
Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
Kontotoken für E-Mail-Bestätigung und Passwortzurücksetzung werden ausschließlich als Hash gespeichert. Bestätigungstoken laufen nach 48 Stunden, Passwortzurücksetzungstoken nach einer Stunde und Betriebseinladungen nach 30 Tagen ab.
5. Betriebe, Mitglieder und Verifizierung
Für die Anlage und Verwaltung eines Betriebs können insbesondere Betriebsname, Firma, Anschrift, Region, Umsatzsteuerdaten, Kontaktinformationen, Ansprechpartner, Mitgliedschaften, Rollen, Profiltexte und Nachweise verarbeitet werden.
Die Verarbeitung dient der Bereitstellung des Betriebsprofils, der Zuordnung von Tieren und Angeboten sowie der Prüfung, ob der Betrieb zur Teilnahme an der Plattform berechtigt ist.
Rechtsgrundlage ist grundsätzlich Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
Soweit Daten von Ansprechpartnern, Beschäftigten oder sonstigen Vertretern eines Unternehmens betroffen sind, kann die Verarbeitung außerdem auf unserem berechtigten Interesse an einer sicheren und nachvollziehbaren Geschäftsbeziehung gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO beruhen.
6. Zugriff der Administration auf Kontaktdaten
Im Rahmen der Verifizierung eines Betriebs können besonders berechtigte Administratoren Anschrift, Kontaktweg sowie Angaben zum Ansprechpartner beziehungsweise Inhaber einsehen.
Dieser Zugriff erfolgt ausschließlich zu Zwecken der Verifizierung, Plattformadministration, Missbrauchsprävention oder Bearbeitung eines konkret erforderlichen Support- oder Compliancevorgangs.
Admin-Zugriffe auf Kontaktdaten werden technisch protokolliert. Der betroffene Betrieb kann entsprechende Zugriffe in seinem Nutzerbereich nachvollziehen.
Kontaktdaten, die über Administrationsrechte eingesehen werden, dürfen nicht für die Beschaffungstätigkeit von Allgäu Wagyu oder sonstige vom Verifizierungszweck unabhängige Zwecke genutzt werden.
Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO und, soweit erforderlich, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse besteht in einem vertrauenswürdigen B2B-Marktplatz, der Verhinderung von Missbrauch und der zuverlässigen Zuordnung von Angeboten zu realen Betrieben.
7. Betriebsprofile und öffentliche Angaben
Bestimmte vom Betrieb bereitgestellte Informationen werden öffentlich angezeigt. Hierzu können insbesondere Hofname, Region, Bilder, Beschreibung, Haltungs- und Fütterungsinformationen, Nachhaltigkeitsinformationen, Wagyu-Erfahrung und Angaben zur Zucht beziehungsweise Genetik gehören.
Telefonnummer, E-Mail-Adresse, vollständige Anschrift und persönliche Direktkontaktdaten werden nicht öffentlich dargestellt.
Website- und Social-Media-Links werden in der aktuellen Plattformversion ebenfalls nicht öffentlich angezeigt.
8. Anschriften und Geodaten
Für die Entfernungssuche können aus der Betriebsanschrift geografische Koordinaten verarbeitet werden.
Die Berechnung von Entfernungen erfolgt serverseitig. Geografische Koordinaten werden nicht an öffentliche Nutzer ausgegeben.
Öffentlich erscheint ausschließlich die vom Betrieb beziehungsweise der Plattform vorgesehene Orts- oder Regionsangabe.
9. HIT-/Betriebskennung und HIT-Import
Ein Betrieb kann seine HIT-/Betriebskennung hinterlegen. Sie wird verschlüsselt gespeichert und nicht öffentlich ausgegeben.
Bei Nutzung der Importfunktion können hochgeladene Dateien vollständige Ohrmarken, Betriebskennungen und weitere Tierdaten enthalten.
Import-Rohdaten und die ursprüngliche Importdatei werden nach 90 Tagen gelöscht beziehungsweise in den Importzeilen entfernt. Der Importvorgang und seine technischen Befunde können darüber hinaus gespeichert bleiben.
10. Tiere und Ohrmarken
Wir verarbeiten Tierstammdaten, beispielsweise vollständige Ohrmarke, Geburtsdatum, Geschlecht, Kategorie, Wagyu-Genetikstatus, Abstammungsinformationen, Gewicht, Betriebszugehörigkeit und weitere vom Betrieb eingetragene Angaben.
Die vollständige Ohrmarke wird intern verarbeitet, aber nicht öffentlich ausgegeben. Öffentliche Darstellungen verwenden ausschließlich eine maskierte Darstellung.
11. Angebote und Medien
Bei der Veröffentlichung eines Angebots werden vom Verkäufer bereitgestellte Angebots-, Tier-, Preis- und Bildinformationen verarbeitet.
Hochgeladene Bilder werden technisch verarbeitet. Metadaten wie EXIF- und GPS-Informationen werden entfernt. Öffentlich werden nur für die öffentliche Auslieferung freigegebene Bildvarianten bereitgestellt.
Bilder können durch automatisierte Regeln und/oder eine menschliche Prüfung kontrolliert werden.
12. Kaufanfragen und Handelsvorgänge
Bei einer Kaufanfrage und einem anschließenden Handelsvorgang verarbeiten wir insbesondere Angaben zum Käufer und Verkäufer, angebotenen Tier oder Produkt, Menge, Nachrichten, Status, vereinbarter Preislogik, steuerlicher Behandlung, Übergabe, Bestätigungen und zeitlichen Abläufen.
Die Verarbeitung dient der Anbahnung, Dokumentation und Abwicklung des über die Plattform vermittelten Handels.
Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
12a. Kaufgesuche und Angebote darauf
Käufer können ein Kaufgesuch veröffentlichen, also öffentlich beschreiben, welche Tiere oder welche Genetik sie suchen. Verarbeitet werden dabei insbesondere die gesuchte Kategorie und Menge, Preisvorstellung, Wünsche zu Geschlecht, Alter, Rassereinheit und Blutlinie, eine Ortsangabe mit gewünschtem Umkreis, eine Beschreibung sowie die Laufzeit des Gesuchs.
Öffentlich sichtbar ist dabei keine Käuferidentität. Die öffentliche Ansicht enthält weder Name noch Kontaktdaten noch eine genaue Anschrift des Käufers, sondern nur eine Ortsangabe auf Gemeindeebene und den gewünschten Umkreis. Intern ist das Gesuch dem Nutzerkonto zugeordnet, damit der Käufer es verwalten kann.
Erzeuger können auf ein Kaufgesuch ein Angebot abgeben. Dabei verarbeiten wir die Angaben des Angebots einschließlich Menge, Preis und einer Nachricht sowie die Zuordnung zum anbietenden Betrieb.
Nimmt der Käufer ein Angebot an, entsteht daraus ein Handelsvorgang; eine Teilannahme ist möglich. Ab diesem Zeitpunkt gelten die Abschnitte 12 und 13 entsprechend, insbesondere zur Freigabe von Kontaktdaten zwischen den Handelsparteien.
Ein Kaufgesuch kann vom Käufer pausiert oder geschlossen werden und läuft nach Ablauf der Laufzeit aus. Die Administration kann ein Kaufgesuch im Rahmen der Moderation vom Markt nehmen; die Öffentlichkeit und neue Angebote enden damit, bereits entstandene Handelsvorgänge bleiben davon unberührt.
Bereits abgegebene Angebote, geführte Nachrichten und die Protokolle zu einem Vorgang werden dabei nicht gelöscht, sondern nach den Fristen in Abschnitt 21 aufbewahrt.
Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO für die Durchführung des Nutzungsverhältnisses und die Anbahnung von Geschäften sowie Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO für die Sicherheit und Ordnung des Marktplatzes.
13. Freigabe von Kontaktdaten zwischen Handelsparteien
Kontaktdaten eines Betriebs werden einem Käufer grundsätzlich erst zur Verfügung gestellt, wenn aus einer angenommenen Anfrage ein Handelsvorgang entstanden ist.
Die Freigabe wird über eine technische Berechtigung dokumentiert. Tatsächliche Abrufe können in einem Zugriffsprotokoll gespeichert und dem betroffenen Betrieb angezeigt werden.
Die Verarbeitung und Weitergabe erfolgt zur Abwicklung des über die Plattform angebahnten Handels auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
14. Schlacht- und Qualitätsdaten
Bei entsprechenden Handelsvorgängen können Schlachtdatum, Schlachthof, Schlachtgewicht, BMS-Wert, Klassifizierungsdaten, Belegbilder und die jeweils erfassende beziehungsweise bestätigende Person verarbeitet werden.
Diese Daten dienen der Dokumentation des Handels und gegebenenfalls der Berechnung eines anhand von Schlachtgewicht und BMS bestimmbaren Kaufpreises.
14a. Rechnungsservice
Betriebe können den optionalen Rechnungsservice aktivieren. Dabei verarbeiten wir zusätzlich die Angaben, die auf einer Rechnung stehen müssen: Name und Anschrift des Rechnungsstellers, Steuernummer beziehungsweise Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, Bankverbindung, Zahlungsziel sowie den vom Betrieb gewählten Nummernkreis.
Beim Käufer verarbeiten wir Name und Rechnungsanschrift und, soweit vorhanden, dessen Umsatzsteuer-Identifikationsnummer. Diese Angaben trägt der verkaufende Betrieb in die Abrechnung ein.
Zur Abrechnung selbst verarbeiten wir die abgerechneten Positionen einschließlich Zusatzpositionen, die vom Verkäufer bestätigte umsatzsteuerliche Behandlung je Position, die Beträge, jede Fassung der Abrechnung, die Entscheidung des Käufers mit Zeitpunkt und gegebenenfalls seinem Änderungswunsch im Wortlaut sowie die daraus erstellte Rechnung als Datensatz und als Datei.
Bankverbindungen werden verschlüsselt gespeichert. Steuer-, Bank- und Rechnungsdaten sind zu keinem Zeitpunkt öffentlich; sie erscheinen in keinem Betriebsprofil und in keinem Angebot.
Rechnungsdateien liegen in einem privaten Speicherbereich und sind ausschließlich über einen berechtigungsgeprüften Abruf erreichbar. Zugriff haben der verkaufende Betrieb mit den dafür vorgesehenen Rollen sowie der Käufer des jeweiligen Handelsvorgangs; die Administration der Plattform hat keinen Zugriff auf Rechnungsdokumente.
Rechtsgrundlage für die Erstellung und Bereitstellung der Rechnung ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, für die anschließende Aufbewahrung Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO in Verbindung mit den steuer- und handelsrechtlichen Aufbewahrungspflichten.
Ausgestellte Rechnungen und die zugehörigen Abrechnungen werden 8 Jahre nach Ablauf des Kalenderjahres der Ausstellung aufbewahrt. Wird eine Abrechnung nie zur Rechnung, wird sie mit dem zugehörigen Handelsvorgang gelöscht.
14b. Steuerliche Meldepflichten (Plattformen-Steuertransparenzgesetz)
Die Wagyu Börse ist eine Plattform, über die Anbieter mit anderen Nutzern in Kontakt treten und Rechtsgeschäfte über den Verkauf von Waren abschließen können. Für solche Plattformen bestehen nach dem Plattformen-Steuertransparenzgesetz (PStTG), das die europäische Richtlinie DAC7 umsetzt, Melde- und Aufzeichnungspflichten gegenüber der Finanzverwaltung.
Soweit diese Pflichten für einen Anbieter greifen, verarbeiten wir dessen Identifikationsangaben und die Angaben zu den über die Plattform abgeschlossenen Geschäften. Dazu gehören je nach Rechtsform insbesondere Name beziehungsweise eingetragene Firma, Anschrift, Steueridentifikationsnummer beziehungsweise Steuernummer, Umsatzsteuer-Identifikationsnummer sowie Handelsregisternummer, bei natürlichen Personen zusätzlich das Geburtsdatum, sowie je Meldezeitraum die Zahl der Geschäfte, die vereinnahmten Vergütungen und einbehaltene Gebühren.
Diese Angaben werden an das Bundeszentralamt für Steuern übermittelt, soweit die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen. Die Übermittlung erfolgt zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung; Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO in Verbindung mit den Vorschriften des PStTG. Eine Einwilligung ist dafür weder erforderlich noch möglich, und ein Widerspruch gegen diese Verarbeitung ist nicht vorgesehen.
Anbieter werden über die sie betreffenden gemeldeten Angaben nach den gesetzlichen Vorgaben unterrichtet.
Die zugrunde liegenden Aufzeichnungen bewahren wir entsprechend der gesetzlichen Frist von zehn Jahren nach Ablauf des Jahres auf, in dem sie erstellt wurden.
15. Premium-Abonnement und Zahlungsdienstleister
Ein kostenpflichtiges Premium-Abonnement wird derzeit nicht angeboten. Ein Zahlungsdienstleister ist nicht eingebunden; es werden keine Zahlungsdaten erhoben und keine Daten an einen Zahlungsdienstleister übermittelt.
Sobald ein kostenpflichtiges Angebot eingeführt wird, werden wir diese Datenschutzerklärung vorher entsprechend ergänzen und den dann eingesetzten Zahlungsdienstleister benennen.
16. E-Mail-Versand
Wir versenden insbesondere E-Mails zur Kontobestätigung, Passwortzurücksetzung, Betriebseinladung sowie zu Kaufanfragen und Handelsvorgängen.
Hierbei werden insbesondere Empfängeradresse und die für die jeweilige Nachricht erforderlichen Inhalte an unseren Maildienstleister übermittelt.
Mailanbieter: 1&1 IONOS SE, Elgendorfer Straße 57, 56410 Montabaur, Deutschland.
Soweit der Anbieter als Auftragsverarbeiter tätig wird, wird ein Vertrag gemäß Art. 28 DSGVO geschlossen.
Nach erfolgreichem Versand werden sensible Inhalte des internen Postausgangs geleert. Die verbleibenden Postausgangsdaten werden grundsätzlich 30 Tage nach dem Versand entfernt.
16a. Kontaktformular
Über das Kontaktformular können Sie uns ohne Nutzerkonto eine Anfrage senden. Verarbeitet werden die von Ihnen angegebene E-Mail-Adresse, der Betreff und der Nachrichtentext.
Die Anfrage wird an unser Kontaktpostfach übermittelt; Sie erhalten eine kurze Empfangsbestätigung. Aus Sicherheitsgründen enthält diese Bestätigung Ihren Nachrichtentext nicht.
Die Anfrage wird in unserem internen Postausgang zwischengespeichert und dort spätestens 30 Tage nach dem Versand entfernt. Die weitere Bearbeitung Ihrer Anfrage im Postfach richtet sich nach den allgemeinen Aufbewahrungsregeln für Geschäftskorrespondenz.
Zur Begrenzung missbräuchlicher Nutzung wird die Zahl der Anfragen je Herkunft begrenzt. Hierfür wird die IP-Adresse ausschließlich flüchtig im Arbeitsspeicher ausgewertet und nicht gespeichert.
16b. Benachrichtigungen und deren Einstellungen
Wir unterscheiden zwei Arten von Nachrichten.
Erforderliche Nachrichten betreffen das Konto, den Vertrag oder die Sicherheit und lassen sich nicht abbestellen. Dazu gehören insbesondere die Bestätigung der E-Mail-Adresse, das Zurücksetzen des Passworts, Einladungen in einen Betrieb, Entscheidungen über die Verifizierung eines Betriebs, Mitteilungen über Maßnahmen der Administration, Nachrichten zu einem laufenden Handelsvorgang sowie Mitteilungen zu Rechnungen. Sie sind zur Durchführung des Nutzungsverhältnisses erforderlich; Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
Abwählbare Benachrichtigungen dienen der Bequemlichkeit und lassen sich im Konto einzeln einstellen. Wer sie abschaltet, kann die zugehörigen Vorgänge weiterhin in der Plattform einsehen.
Es handelt sich in beiden Fällen nicht um Werbung. Wir versenden keinen Newsletter und keine werblichen E-Mails; eine Einwilligung in Werbung holen wir nicht ein und benötigen sie nicht.
Push-Benachrichtigungen auf ein Endgerät können eingerichtet werden. Sie werden ausschließlich nach ausdrücklicher Aktivierung durch den Nutzer und nach Erteilung der Berechtigung im Browser eingerichtet und lassen sich jederzeit wieder abschalten.
Schaltet ein Nutzer sie ein, speichern wir je Gerät die vom Browser vergebene Zustelladresse, zwei zugehörige Schlüssel zur Verschlüsselung, eine gekürzte Angabe zum Gerätetyp zur Wiedererkennung in der eigenen Geräteliste sowie die Zeitpunkte der Anmeldung und der letzten Zustellung. Diese Angaben dienen allein der Zustellung; eine Auswertung des Nutzungsverhaltens findet nicht statt.
Die Zustellung selbst läuft über den Push-Dienst des jeweiligen Browserherstellers oder Betriebssystems — bei Chrome über Google, bei Safari über Apple, bei Firefox über Mozilla. Welcher Dienst das ist, bestimmt der eingesetzte Browser, nicht wir; wir sprechen ausschließlich die Adresse an, die der Browser uns übergeben hat. Der Inhalt einer Meldung nennt nur den Anlass und das Ziel innerhalb der Plattform, keine personenbezogenen Einzelheiten.
Die Zuordnung eines Geräts endet, sobald der Nutzer sie im Konto entfernt, das Gerät die Berechtigung entzieht oder der Push-Dienst die Adresse dauerhaft zurückweist; im letzten Fall löschen wir die Zuordnung von uns aus.
17. Datei- und Objektspeicher
Bilder und temporäre Importdateien werden auf demselben Server gespeichert, auf dem die Plattform läuft. Ein externer Objektspeicher wird nicht eingesetzt.
Speicherort: Frankfurt am Main, Deutschland, beim Hosting-Anbieter OVHcloud.
Es findet insoweit keine Übermittlung an einen weiteren Dienstleister statt.
18. Audit- und Sicherheitsprotokolle
Zur Gewährleistung der Sicherheit, Nachvollziehbarkeit von Statusänderungen, Freigaben und Rechteänderungen führen wir technische Audit- und Zugriffsprotokolle.
Diese können insbesondere Nutzerkennung, Rollen, Zeitpunkt, Aktion, betroffene Entität, IP-Adresse, Browserinformationen sowie alte und neue Zustandswerte enthalten.
Rechtsgrundlage ist grundsätzlich Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse besteht in der Sicherheit, Nachweisbarkeit und Missbrauchsprävention auf der Plattform.
Audit-Einträge werden zehn Jahre nach Ablauf des Kalenderjahres gelöscht, in dem sie entstanden sind. IP-Adresse und Browserkennung werden bereits nach 90 Tagen entfernt; der Eintrag selbst bleibt erhalten. Einträge des Kontaktzugriffsprotokolls werden drei Jahre nach Ablauf des Kalenderjahres gelöscht, die dort gespeicherte IP-Adresse nach 90 Tagen.
19. Cookies und Endgerätespeicherung
Wir verwenden keine Analyse-, Werbe- oder Trackingcookies und binden keine Reichweitenmessung ein. Es werden ausschließlich technisch erforderliche Speichermechanismen eingesetzt; eine Einwilligung ist dafür nach § 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG nicht erforderlich.
Sitzungscookie für angemeldete Nutzer: dient der Anmeldung, ist httpOnly und läuft spätestens nach acht Stunden ab.
Cookie zur Betriebswahl (wb_betrieb): speichert, für welchen Betrieb ein angemeldeter Nutzer gerade handelt. Es ist httpOnly und gilt bis zu ein Jahr. Es begründet keine Berechtigung; diese wird bei jedem Zugriff serverseitig geprüft.
Cookie für Rückmeldungen (wb_rueckmeldung): trägt eine kurze Bestätigung nach dem Speichern über den Seitenwechsel. Es läuft nach 30 Sekunden ab und wird vom Anzeigebauteil sofort nach der Anzeige entfernt.
Lokaler Speicher (wb_installhinweis_weg): merkt sich, dass der Hinweis zum Hinzufügen der Anwendung zum Startbildschirm weggeklickt wurde, damit er nicht erneut erscheint. Er enthält keine personenbezogenen Daten und verbleibt bis zum Löschen der Browserdaten auf dem Endgerät.
Alle genannten Mechanismen sind First-Party. Ein Zugriff durch Dritte findet nicht statt.
Ein Service Worker wird ausschließlich dann registriert, wenn ein Nutzer Push-Benachrichtigungen aktiv einschaltet. Er dient allein der Entgegennahme dieser Meldungen; eine Zwischenspeicherung von Inhalten findet nicht statt.
20. Schriftarten und externe Inhalte
Die auf der Wagyu Börse verwendeten Schriftarten werden über unsere eigene Anwendung ausgeliefert. Beim Aufruf der Website wird hierfür keine Verbindung zu Google Fonts hergestellt.
Es werden derzeit keine Analyseplattformen, Tag-Manager oder Werbenetzwerke eingesetzt.
21. Speicherdauer
Personenbezogene Daten werden grundsätzlich nur so lange gespeichert, wie dies für den jeweiligen Zweck erforderlich ist oder gesetzliche Aufbewahrungspflichten bestehen.
Technisch festgelegt und durchgesetzt sind insbesondere folgende Fristen:
Kontositzung: höchstens 8 Stunden. Passwortzurücksetzungstoken: 1 Stunde. E-Mail-Bestätigungstoken: 48 Stunden. Betriebseinladung: 30 Tage. Import-Rohdaten: 90 Tage. Postausgang: 30 Tage nach Versand.
Handelsvorgänge einschließlich der zugehörigen Positionen, Bestätigungen, Ereignisse und Schlachtdaten: 8 Jahre nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem der Vorgang abgeschlossen oder storniert wurde. Audit-Protokoll: 6 Jahre nach Jahresende, IP-Adresse und Browserkennung 90 Tage. Kontaktzugriffsprotokoll: 3 Jahre nach Jahresende, IP-Adresse 90 Tage. Freigabeentscheidungen, Statusverlauf und Validierungsbefunde zu Angeboten: 6 Jahre nach Jahresende. Angebote ohne zugehörigen Handelsvorgang: 3 Jahre nach Jahresende. Abo- und Zahlungsereignisse: 8 Jahre nach Jahresende. Ausgestellte Rechnungen samt zugehöriger Abrechnung und Rechnungsdatei: 8 Jahre nach Ablauf des Kalenderjahres der Ausstellung; Abrechnungen ohne ausgestellte Rechnung teilen die Frist ihres Handelsvorgangs. Direktkontaktdaten ausgetretener Betriebsmitglieder: 90 Tage nach dem Austritt. Gelöschte Tiere: 90 Tage. Bilder und andere Medien, die keinem Angebot, Tier und Betriebsprofil mehr zugeordnet sind: 90 Tage; beweisrelevante Medien zu einem Handelsvorgang bleiben bis zum Ende von dessen Aufbewahrung.
Löschen Sie Ihr Nutzerkonto, werden Name, E-Mail-Adresse und Telefonnummer entfernt und eine Anmeldung ist nicht mehr möglich. Handelsvorgänge und die zugehörigen Protokolleinträge bleiben als Vertragsunterlagen unter einer Kennung bestehen und werden nach Ablauf der vorstehenden Fristen gelöscht.
Kommt ein Handel zustande, werden Name und Anschrift des verkaufenden Betriebs sowie, soweit vorhanden, dessen Umsatzsteuer-Identifikationsnummer unveränderlich zum Handelsvorgang gespeichert. Diese Kopie belegt, mit wem der Vertrag geschlossen wurde; sie unterliegt der Aufbewahrungsfrist des Handelsvorgangs und nicht der des Betriebsprofils.
Rechnungen und die zugehörigen Aufzeichnungen bewahren wir acht Jahre auf, beginnend mit dem Schluss des Kalenderjahres, in dem die Rechnung ausgestellt wurde (§ 14b UStG).
Aufzeichnungen, die für steuerliche Meldepflichten nach dem Plattformen-Steuertransparenzgesetz erforderlich sind (Abschnitt 14b), bewahren wir zehn Jahre nach Ablauf des Jahres ihrer Erstellung auf.
Gelöschte Daten können für eine begrenzte Zeit noch in Sicherungskopien enthalten sein. Diese Kopien werden verschlüsselt aufbewahrt, nicht für andere Zwecke ausgewertet und im Rahmen der laufenden Rotation überschrieben; nach längstens zwei Monaten ist ein gelöschter Stand auch dort nicht mehr vorhanden.
Soweit Unterlagen steuer- oder handelsrechtlichen Aufbewahrungspflichten unterliegen, werden sie für die jeweils gesetzlich vorgeschriebene Dauer gespeichert. Nach Ablauf der jeweiligen Frist werden personenbezogene Daten gelöscht oder, soweit für den verbleibenden Zweck ausreichend, anonymisiert beziehungsweise pseudonymisiert.
22. Empfänger personenbezogener Daten
Personenbezogene Daten erhalten nur diejenigen internen Personen und externen Dienstleister, die sie für den jeweiligen Zweck benötigen.
Als Auftragsverarbeiter sind derzeit eingesetzt: OVHcloud für das Hosting der Plattform einschließlich Datenbank und Bildspeicher sowie IONOS für den Versand und Empfang von E-Mails und für die Verwaltung der Domain.
Darüber hinaus erhalten Käufer und Verkäufer die jeweils andere Seite betreffende Kontaktdaten, soweit dies im Rahmen eines zustande gekommenen Handels vorgesehen ist.
Eine Weitergabe an Behörden erfolgt, soweit wir gesetzlich dazu verpflichtet sind; dies betrifft insbesondere die steuerlichen Meldepflichten nach Abschnitt 14b.
23. Übermittlungen außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums
Die eingesetzten Dienstleister verarbeiten die Daten der Wagyu Börse auf Servern in Deutschland. Eine Übermittlung personenbezogener Daten in Staaten außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums ist durch uns nicht vorgesehen.
Soweit die eingesetzten Dienstleister ihrerseits Unterauftragsverarbeiter außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums einsetzen, geschieht dies auf Grundlage der von ihnen vorgesehenen Garantien nach Kapitel V DSGVO, insbesondere der Standardvertragsklauseln.
Sollte künftig ein Dienstleister mit Verarbeitung außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums eingesetzt werden, werden wir diese Erklärung vorher entsprechend ergänzen.
24. Betroffenenrechte
Betroffene Personen haben nach Maßgabe der gesetzlichen Voraussetzungen insbesondere das Recht auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung und Datenübertragbarkeit.
Soweit eine Verarbeitung auf Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO beruht, besteht außerdem nach Maßgabe des Art. 21 DSGVO ein Widerspruchsrecht.
Anfragen können an info@sinniko.com gerichtet werden.
25. Beschwerderecht
Betroffene Personen haben das Recht, sich bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde zu beschweren.
Für die SINNIKO GmbH & Co. KG ist insbesondere zuständig: Bayerisches Landesamt für Datenschutzaufsicht, Promenade 18, 91522 Ansbach, Deutschland.
26. Änderungen dieser Datenschutzerklärung
Wir passen diese Datenschutzerklärung an, wenn sich unsere Datenverarbeitung, eingesetzte Dienstleister oder die Rechtslage ändern.
